Kooperationen

Kooperationen

Das Institut und seine Wissenschaftler*innen sind an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Kooperationen beteiligt. Die meisten davon sind eher informell und auf einzelne Forschungsprojekte bezogen. Sie reichen von gemeinsamen Konferenzen, Seminaren und Workshops bis hin zur Co-Autorschaft und Co-Herausgeberschaft.

Darüber hinaus unterhält das Institut eine Reihe institutioneller Kooperationen, insbesondere zur Durchführung drittmittelgeförderter Vorhaben. In Frankfurt arbeitet es eng mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft und dem Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt zusammen; es ist beteiligt am LOEWE Schwerpunkt „Architekturen des Ordnens“ (ab 2020). Zusammen mit dem Hugo Sinzheimer Institut (HSI) haben Wissenschaftler des Instituts eine Initiative zur Förderung der Geschichte des Arbeitsrechts ins Leben gerufen. Ein weiterer wichtiger Partner im Rhein-Main-Gebiet ist die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Am Exzellenzcluster „Beyond Slavery and Freedom“ der Universität Bonn ist das Institut mit einer eigenen Projektgruppe beteiligt. Das Netzwerk Max Planck Law wird vom MPIeR aus unter der Leitung von Stefan Vogenauer koordiniert.

Im Zuge der Erweiterung der Forschungsperspektive des Instituts auf ausgewählte Weltregionen außerhalb Europas hat die Zusammenarbeit mit diesen Ländern an Bedeutung gewonnen. Derzeit bestehen daher viele Kooperationen mit Partnern in Lateinamerika, Ostasien und Ländern, die früher dem Britischen Empire angehörten. In Argentinien ist das Institut an einem als PICT-Projekt geförderten Forschungsvorhaben zur Strafrechtsgeschichte beteiligt, in Chile arbeitet eine Max-Planck-Partnergruppe. Wissenschaftler*innen des Instituts sind beteiligt am EU-geförderten RISE Projekt. Die Forschung zur Rechtsgeschichte der Europäischen Union wird mit Unterstützung europäischer Institutionen wie dem Historischen Archiv der Europäischen Union, dem Europäischen Gerichtshof, der Europäischen Kommission sowie dem European Union Liaison Committee of Historians durchgeführt.

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