Cluster of Excellence “Beyond Slavery and Freedom”

Kooperation

21. Januar 2019

Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte ist am neu gegründeten Exzellenzcluster "Beyond Slavery and Freedom" mit einer eigenen Forschungsgruppe beteiligt. Ziel des Clusters ist es, die etablierte analytische Dichotomie von Sklaverei und Freiheit zu überwinden, indem er "asymmetrische Abhängigkeit" als präziseres Konzept für historische Analysen von Ungleichheiten bei der Verteilung von Macht und Ressourcen in unterschiedlichen Gesellschaften vorschlägt.

Das MPIeR schließt sich dem Cluster mit Thomas Duve als Principal Investigator und der Forschungsgruppe "Law and the Creation of Dependency in the Ibero-Atlantic" unter der Leitung von Mariana Dias Paes an. Ziel der Forschungsgruppe ist es, die Rolle von Recht und Normativitäten bei der Schaffung und Gestaltung asymmetrischer Formen von Abhängigkeit zu analysieren. Einen Schwerpunkt bilden die kolonialen Erfahrungen im frühneuzeitlichen Iberoatlantik. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Reformprozess, den die normativen Ordnungen im Laufe des langen 19. Jahrhunderts durchlaufen haben. Die Forschung der Koordinatorin und der Doktorand*innen besteht aus Fallstudien, die darauf zielen, die Abhängigkeiten in verschiedenen Kontexten und Territorien zu verorten.

Das Gemeinschaftsprojekt

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