Open Access

Die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung für jedermann online frei zugänglich zu machen ist die Motivation der internationalen Open-Access-Bewegung. Im Verlauf der letzten zwei Jahrzehnte hat diese Idee einen festen Platz im Diskurs um wissenschaftliches Publizieren eingenommen und neue Publikationsmodelle hervorgebracht. Auch das MPIeR hat seine Publikationsstrategie diesem Wandel geöffnet und bietet seine Veröffentlichungen in zunehmendem Maße im Open Access an:

Die Institutszeitschrift Rechtsgeschichte – Legal History, 2002 noch als reines Printjournal gestartet, wird inzwischen zeitgleich zur Printausgabe auch im Open Access veröffentlicht; frühere gedruckte Bände wurden nachträglich online gestellt. Die im Jahr 2012 begonnene Research Paper Series sowie die Buchreihe Global Perspectives on Legal History, deren erster Band 2014 erschien, sind von Anfang an als Open-Access-Publikationen geplant worden. Gleiches gilt auch für die jüngste Schriftenreihe des Instituts, Max Planck Studies in Global Legal History of the Iberian Worlds (ab 2020). Für die klassischen Schriftenreihen (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Studien zu Policey, Kriminalitätsgeschichte und Konfliktregulierung) ist vorgesehen, neu erscheinende Bände nach einer Frist von drei Jahren über das Repositorium der Max-Planck-Gesellschaft sowie über die Homepage des MPIeR frei verfügbar zu machen. Auch ältere Bände dieser sowie inzwischen eingestellter Reihen (Rechtsprechung. Materialien und Studien) sollen sukzessive diesen Weg gehen. Die Publikationen der Schule von Salamanca werden ebenso wie die Zeitschrift Administory im Open Access veröffentlicht. Open-Access-Inhalte im American Journal of Legal History sind auf der Webseite der Zeitschrift ausgewiesen.

Rechtsgeschichte - Legal History (Rg)

Rechtsgeschichte – Legal History (Rg) ist die Institutszeitschrift des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte. Sie wird von den Direktoren Thomas Duve und Stefan Vogenauer herausgegeben. Die Zeitschrift deckt die ganze Bandbreite des Fachs ab und beschränkt sich nicht auf bestimmte Epochen oder Rechtsgebiete. Ihr besonderes Profil erhält sie durch die am Institut betriebene rechtshistorische Forschung zur Rechtsgeschichte Europas, der Welt des Common Law und der iberischen Monarchien.

mehr
Global Perpectives on Legal History

Die Schriftenreihe Global Perspectives on Legal History, herausgegeben von Thomas Duve und Stefan Vogenauer, öffnet die Rechtsgeschichte Europas für die Geschichte ihrer globalen Bezüge. Sie dient der Veröffentlichung von Monographien und Sammelbänden, die etablierte Grenzen der nationalen Rechtswissenschaft überschreiten und verschiedene Modi von Normativität und Recht sowie deren historische Entwicklung in den Blick nehmen.

mehr
MPIeR Research Paper Series

Die institutseigene Research Paper Series wird von den Direktoren Thomas Duve und Stefan Vogenauer herausgegeben. Seit 2012 ist die multilinguale Reihe online in der Social Science Research Network (SSRN) eLibrary zugänglich. Working papers, pre-prints und post-prints, die neue Erkenntnisse, Sichtweisen und Anregungen für die rechtshistorische Forschung aufzeigen, werden im Open Access veröffentlicht.

mehr
Salamanca Publications
»Die Schule von Salamanca. Eine digitale Quellensammlung und ein Wörterbuch ihrer juristisch-politischen Sprache« ist ein Kooperationsprojekt des MPIeR gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz. Ziel des Publikationsprojektes ist ein digitaler Textkorpus ausgewählter Druckausgaben des 16. und 17. Jahrhunderts mit mehr als 100 Werken salmantinischer Juristen und Theologen, der Online im Open Access verfügbar gemacht wird. mehr
The volumes published in this book series deal with legal-historical research on areas that interacted with the Iberian empires during the early modern and modern periods in Europe, the Americas, Asia and Africa. The focus of this series is global in the sense that it does not just limit itself to imperial spaces as such, but also looks at the globalisation of norms within the spaces that were in contact with these imperial formations. The global dimension is, moreover, underscored by the attention paid to the coexistence of a variety of normativities and their cultural translations at different times and in different places. The volumes thus decentre traditional research perspectives and are open to exploring various modes of normativity. mehr
Zur Redakteursansicht