Grußwort von Marietta Auer

8. Januar 2024

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch im Jahr 2024 befindet sich die Welt in einer anspruchsvollen Phase, geprägt von Krisen und Umbrüchen. Vor diesem Hintergrund haben Forschungseinrichtungen wie unser Institut die Aufgabe, einen klaren Blick auf die Probleme zu schaffen. Deswegen werden wir weiterhin Raum und Gelegenheiten für reflektiertes Nachdenken bieten: Nur gemeinsam können wir ein tiefergehendes Verständnis von Recht schaffen und so zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen.

Daher freue ich mich besonders, dass wir auch in diesem Jahr wieder mehr als hundert Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt zu Gast haben werden, mit denen wir gemeinsam aktuelle Fragestellungen der Rechtsgeschichte und Rechtstheorie diskutieren können.

Auch wenn die Planungen bereits fortgeschritten sind, stehen noch einige Stipendien zur Verfügung. Ich kann Sie nur ermutigen, sich bei uns zu bewerben oder anderen von der Gelegenheit zu erzählen.

Bewerben können Sie sich bis zum Ende des Monats auch noch als early carreer researchers um eine Teilnahme an unserer Summer Academy, die eine intensive zweiwöchige Einführung in grundlegende Ansätze und Methoden der rechtshistorischen Forschung bietet.

Die zunehmende Globalisierung des Rechts spiegelt sich auch in den Themen unserer Konferenzen. So setzen wir unsere Max Planck Lectures in Legal History and Legal Theory fort und planen eine Reihe von Konferenzen, deren Themen von der Rechtsgeschichte der EU über Global Constitutionalism bis hin zu Josef Essers Privatrechtstheorie reichen. Hinzu kommen die zahlreichen Seminare und Workshops unserer drei Departments.

Unabhängig davon, für welche rechtsgeschichtlichen oder rechtstheoretischen Fragen Sie sich interessieren, heiße ich Sie alle willkommen, sich in diesem Jahr an unseren Veranstaltungen zu beteiligen und gemeinsam mit uns das Verständnis von Recht weiter zu entwickeln.

Mit besten Grüßen

Ihre

Marietta Auer

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