Auszeichnung

Walter-Kolb-Gedächtnispreis für Dr. Nina Keller-Kemmerer

21. August 2018

(lnr) Prof. Dr. Miloš Vec, Dr. Nina Keller-Kemmerer, Dr. Ina Hartwig, Prof. Dr. Katja Langenbucher Bild vergrößern
(lnr) Prof. Dr. Miloš Vec, Dr. Nina Keller-Kemmerer, Dr. Ina Hartwig, Prof. Dr. Katja Langenbucher

Frau Dr. Nina Keller-Kemmerer wurde am Freitag, den 17.08.2018, im Kaisersaal des Frankfurter Römers der Walter-Kolb-Gedächtnispreis, in Anerkennung ihrer herausragenden Dissertationsarbeit mit dem Titel "Die Mimikry des Völkerrechts. André Bellos 'Principios de Derecho Internacional'", überreicht.

Als Doktorandin war Frau Dr. Keller-Kemmerer von 2010 bis 2014 in unserem Institut beschäftigt. Ihr Doktorvater war Herr Prof. Dr. Miloš Vec, Zweitgutachter Herr Prof. Dr. Michael Stolleis.

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(lnr) Prof. Dr. Michael Stolleis, Dr. Nina Keller-Kemmerer

Der im Jahre 1957 von Stadtverordnetenversammlung und Magistrat der Stadt Frankfurt am Main gestiftete Preis wird jährlich für eine wissenschaftlich besonders gute Dissertation verliehen; erstmals 1958 an Dr. Alfred Söllner (auswärtiges wissenschaftliches Mitglied des MPIeR).

Die nun ausgezeichnete Arbeit beschäftigt sich mit einem bislang wenig erforschten Thema aus dem Bereich der globalen Völkerrechtsgeschichte. Bei der Auswahl richteten die Kommission und der Fachbereichsrat das Augenmerk sowohl auf die Qualität der Arbeiten als auch auf deren Innovationspotenzial, so Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, Dr. Ina Hartwig:

 "(...) Ihre Arbeit und Herangehensweise zeigt, wie befruchtend und erkenntnisreich es sein kann, wenn man als Wissenschaftlerin in der Lage ist, über den Tellerrand der eigenen Fachdisziplin hinauszuschauen. Sie beherrschen virtuos die Klaviatur der transdisziplinären Forschung und das hat überzeugt!“


Fotografien: Otto Danwerth

 
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