Forschungsinteressen

Emily Whewell untersucht die transnationale Bewegung von Menschen und Recht über die Grenzen des Britischen Imperiums hinweg. Sie erforscht dabei die britische Extraterritorialität in China im 19. und 20. Jahrhundert und die damit verbundenen Rechtsbeziehungen zwischen den verschiedenen britischen Kolonialjurisdiktionen in Asien. Ferner beleuchtet sie die Abschiebepraktiken im Britischen Imperium und widmet sich dabei der Frage, wie Flüchtlinge in China, Hongkong und Trinidad die imperialen Herrschaftsstrukturen geprägt haben.

Projekt

Vita

Emily beendete ihr Grundstudium in Geschichte und Politikwissenschaften an der Universität Newcastle (2008), wobei ihr Schwerpunkt auf der Weltgeschichte und ostasiatischer Geschichte lag. 2010 erwarb sie ihren Masterabschluss an der University of Oxford, wobei sie Chinesisch studierte und sich auf chinesisch-ausländische Rechtsbegegnungen im 19. Jahrhundert spezialisierte. Ein Sprachenstipendium des taiwanesischen Kultusministeriums ermöglichte es ihr, ihre Chinesischstudien in Taipeh fortzusetzen (2010-2011). Sie war ein assoziiertes Mitglied des ERC-Projekts “The Carceral Archipelago: Transnational Circulations in Global Perspective, 1415-1960” und erwarb 2015 ihren Doktortitel in Geschichte an der University of Leicester, wobei sie sich auf britische Extraterritorialität in China und Mittelasien im 19. und 20. Jahrhundert spezialisierte.

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