Cover

Der Teufel, die Hexe und der RechtsgelehrteCrimen magiae und Hexenprozess in Jean Bodins De la Démonomanie des SorciersChristopher LattmannStudien zur europäischen Rechtsgeschichte 318Frankfurt am Main: Klostermann 2019 Zoom Image
Der Teufel, die Hexe und der Rechtsgelehrte
Crimen magiae und Hexenprozess in Jean Bodins De la Démonomanie des Sorciers

Christopher Lattmann

Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 318
Frankfurt am Main: Klostermann 2019 [less]

Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 318

Der Teufel, die Hexe und der Rechtsgelehrte
Crimen magiae und Hexenprozess in Jean Bodins De la Démonomanie des Sorciers

Christopher Lattmann

 

Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 318
Frankfurt am Main: Klostermann 2019, 390 S.

ISSN 1610-6040
ISBN 978-3-465-04389-8


De la Démonomanie des Sorciers (1580) ist nicht das berühmteste, wohl aber das kontroverseste Werk des großen französischen Staatstheoretikers Jean Bodin (1529–1596). Darin erörtert er die Natur des Hexenwesens und gibt eine Anleitung zur rigiden strafrechtlichen Verfolgung des crimen magiae. Obgleich ein genuin juristisches Werk, wurde der Text bisher gerade aus rechtlicher und rechtshistorischer Perspektive nicht eingehend erforscht. Die Studie geht daher der Frage nach der Funktion und Bedeutung rechtlicher Normativität in Bodins Hexenmanual nach. Dabei zeigt sie die Verbindung von Bodins Weltbild und seinen Rechtsvorstellungen auf, legt die Ausgestaltung des Hexereitatbestands in seinen einzelnen Deliktselementen dar und erklärt das prozessuale Sonderrecht gegen Hexen.

Inhaltsübersicht

Vorwort | XI
Verzeichnis der Abkürzungen | XIII

A. HINLEITUNG

I. Gegenstand der Untersuchung | 1

II. Zur Forschung über die Démonomanie | 28

III. Fragestellung | 37

IV. Zur Methodik und den Quellen | 40

B. ERSTER HAUPTTEIL: Weltbild und Recht

I. Recht als Ausdruck einer Vorstellungswelt: Jean Bodin und die Hexen | 43

II. Bodins Rechtsuniversum, seine Akteure und Funktionsweisen | 47

III. Zusammenfassung des ersten Hauptteils | 86

C. ZWEITER HAUPTTEIL: Materielles Hexenrecht

I. Das crimen magiae und seine Genese | 89

II. Die juristische Arbeitsmethode eines Hexenjägers | 104

III. Göttliches Recht und Naturrecht: Strafbarkeitsbegründung magischen Handelns in der Démonomanie | 121

IV. Das kumulative Konzept der Hexerei bei Bodin | 141

V. Zusammenfassung des zweiten Hauptteils | 187

D. DRITTER HAUPTTEIL: Prozessuales Hexenrecht

I. Grundlagen des französischen Strafprozessrechts zu Zeiten Bodins | 193

II. Vaganten, Sektierer, Hexen: Vom Umgang mit Staatsfeinden | 197

III. Der Strafprozess der Démonomanie | 207

IV. Zusammenfassung des dritten Hauptteils | 338

Schlussbetrachtung und Ausblick | 345

Quellen- und Literaturverzeichnis | 349

I. Quellen und Literatur bis 1789 | 349

II. Literatur ab 1789 | 353

 
loading content
Go to Editor View