Die Regierung der Universalkirche nach dem Konzil von TrientPäpstliche Verwaltungskonzeptionen und -praktiken am Beispiel der Konzilskongregation zwischen früher Neuzeit und Zeitgeschichte

Die Regierung der Universalkirche nach dem Konzil von Trient
Päpstliche Verwaltungskonzeptionen und -praktiken am Beispiel der Konzilskongregation zwischen früher Neuzeit und Zeitgeschichte

Forschungsgruppe

Päpstliche Verwaltungskonzeptionen und -praktiken am Beispiel der Konzilskongregation zwischen früher Neuzeit und Zeitgeschichte

Die Forschungsgruppe will die Entstehung und Entwicklung des Systems der posttridentinischen globalen Regierung der katholischen Kirche aus interdisziplinärer Perspektive über einen langen Zeitraum untersuchen. Ansatzpunkt ist eine Analyse der Aktivität der Konzilskongregation, also des 1564 gegründeten Dikasteriums, das für die adäquate Umsetzung der Konzilsbeschlüsse in der gesamten katholischen Welt verantwortlich war und an das die päpstliche Autorität der authentischen Interpretation der disziplinären Dekrete delegiert worden war.

Die Forschungen widmen sich spezifischen Feldern wie z.B. der Rolle der Konzilskongregation in den komplexen Translationsprozessen der tridentinischen normativen Ordnung in der katholischen Welt; den innerlichen Entscheidungsprozessen, der Arbeitsweise der Kongregation und der Autorität und Gültigkeit ihrer Beschlüsse in den lokalen Kirchen; der Bedeutung der Römischen Kurie als interpretative und richterliche Instanz auf globaler Ebene; der Koexistenz des posttridentinischen kanonischen Rechts mit vorangehenden oder unterschiedlichen normativen Ordnungen innerhalb und außerhalb Europas; der Entwicklung des Konzepts der interpretatio authentica vom Konzil von Trient bis heute.

Gemeinschaftsprojekte

Forschungsprojekte

Promotionsvorhaben

Projekte ehemaliger Wissenschaftler*innen

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