Zuständiger Wissenschaftler

Prof. Dr. Caspar Ehlers
Caspar Ehlers
Gruppenleiter Rechtsgeschichte Deutscher Orden
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Vernetzung im Forschungsprofil

Publikationsreihe Die deutschen Königspfalzen

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Forschungsprojekt | Abteilung I/II

Repertorium der deutschen Königspfalzen

Der Beginn der systematischen Pfalzenforschung ist mit dem Göttinger Max-Planck-Institut für Geschichte (1956-2006) verbunden. Wilhelm Berges (1909-1978) und Walter Schlesinger (1908-1984) planten ein derartiges Forschungsvorhaben, das Hermann Heimpel († 1988), erster Direktor des MPI für Geschichte (1957-1971), aufgriff. Seine Nachfolger Josef Fleckenstein (1971-1990, † 2004) und Otto Gerhard Oexle (1990-2004) setzten als Direktoren das Pfalzenprojekt als mediävistisches Forschungsvorhaben fort, die Herausgeberschaft lag in den Händen von Thomas Zotz (bis 1983), Lutz Fenske (bis 2004, † 2006) und schließlich Caspar Ehlers (bis 2006). Nach der Schließung des Göttinger Institutes wurde das Projekt Die deutschen Königspfalzen. Repertorium der Pfalzen, Königshöfe und übrigen Aufenthaltsorte der Könige im deutschen Reich des Mittelalters an das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte überführt und unter der redaktionellen Leitung von Caspar Ehlers mit Unterstützung der geschäftsführenden Direktoren Thomas Duve (seit 2009/10) und Stefan Vogenauer (seit 2015) in neue Strukturen überführt.

Das Neue an der Arbeitsweise ist vor allem daran zu erkennen, dass mit lokalen Institutionen in den Bundesländern kooperiert wird und die Redaktionsarbeit nicht mehr alleine von einem MPI getragen wird.

Bis zum heutigen Tage ist der Band Thüringen vollständig erschienen, von den Bänden Hessen und Niedersachsen sind Anfänge erschienen. Das Bundesland Baden-Württemberg wird im Laufe des Jahres 2016 vollständig bearbeitet in zwei Bänden vorliegen. In Zusammenarbeit mit der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften wurde der Teilband Bayerisch-Schwaben ebenfalls in 2016 fertiggestellt, die beiden anderen Teilbände Altbayern (mit dem Separatum „Regensburg“) sowie Franken befinden sich in der redaktionellen Bearbeitung in Würzburg (Helmut Flachenecker und Katharina Kemmer). Ebenso ist der Band Westfalen in Kooperation mit dem Institut für vergleichende Städtegeschichte an der Universität Münster und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe weit gediehen.

In Frankfurt ist Caspar Ehlers, in der Redaktion unterstützt von Jessika Nowak, als Herausgeber tätig, von Freiburg aus ist Thomas Zotz, der von Anfang am Projekt beteiligt war, als zweiter Herausgeber tätig.

 
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