Zuständige Mitarbeiterin

Dr. Sigrid Amedick
Sigrid Amedick
Bibliotheksleiterin
Telefon: +49 (69) 789 78 - 129

Vernetzung im Forschungsprofil

Kooperationen / Projektpartner

Forschungsprojekt | Abteilung I/II

Rechtsgeschichte digital

Die Digitalisierungsprojekte des MPIeR

Digitale Ressourcen – angefangen von bibliographischen Nachweisinstrumenten über elektronische Zeitschriften bis hin zu Volltext- und Bilddatenbanken - sind zu wichtigen Hilfsmitteln geisteswissenschaftlicher Forschung geworden. Das MPIeR hat die Entwicklung frühzeitig erkannt und ist durch verschiedene Digitalisierungsprojekte selbst Anbieter rechtshistorisch relevanter Quellen in digitaler Form geworden. Bislang gedruckt vorliegendes Material wird in elektronische Form überführt und mit umfangreichen Erschließungsdaten angereichert. Ziel ist, Wissenschaftlern innerhalb und außerhalb des Instituts einen langfristig gesicherten Zugang zu diesem Material zu ermöglichen, das zu jeder Zeit und von potentiell jedem Ort der Welt aus über das Internet eingesehen werden kann.

Die Digitale Bibliothek des MPIeR bündelt die Ergebnisse verschiedener Digitalisierungsprojekte. Sie versteht sich als ein Angebot, das sich eng an den Bedürfnissen der Wissenschaft orientiert und streng den Prinzipien des open access folgt. Der Schwerpunkt liegt derzeit auf Quellen zur Rechtsgeschichte des 19. Jahrhunderts: Literaturquellen zum Privat- und Zivilprozessrecht Deutschlands, Österreichs und der Schweiz einerseits und juristische Zeitschriften andererseits.

Laufende Arbeiten werden die digitale Zeitschriftensammlung auf Zeitschriften mit Erscheinungsbeginn 1703 – 1830 ausweiten sowie eine elektronische Kollektion an Rechtsquellen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation schaffen, die zu einem Virtuellen Raum Reichsrecht ausgebaut werden sollen.

Das Institut ist Projektpartner von "DRQEdit – Deutschsprachige Rechtsquellen des 16. Jahrhunderts in digitaler Edition", für die die Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Forschungsstelle Deutsches Rechtswörterbuch hauptverantwortlich zeichnet. Auch anderen Digitalisierungsprojekten rechtshistorischen Inhalts stand und steht das Institut als Kooperationspartner gern zur Verfügung.

 
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