Forschungsfeld

Quellen

Ein wichtiger Teil der Forschungstätigkeit des Instituts besteht seit seiner Gründung in der Erschließung und Bereitstellung von Quellen und Hilfsmitteln, die für die Grundlagenforschung zur Rechtsgeschichte unverzichtbar sind.

Mittels Repertorien, Editionen und Sammlungen werden in langfristigen Vorhaben Quellen der antiken und mittelalterlichen Rechtswissenschaft, der Kanonistik im deutschsprachigen Raum zwischen 1350 und 1550, die juristische Buchproduktion der Frühen Neuzeit oder die frühneuzeitliche Ordnungs- und Policeygesetzgebung bearbeitet. Auch die kirchliche Rechtsgeschichte der Frühen Neuzeit und die Tätigkeit der römischen Kurie sind Gegenstand von Forschungsprojekten, die besonderen Wert auf die Quellenerschließung legen.

Die Bereitstellung rechtshistorisch relevanter Quellen in digitaler Form bildet einen Teil vieler Projekte. Durch die Anreicherung von Texten und Bildern mit hochwertigen Metadaten verbessert sich nicht nur die Zugänglichkeit, sondern auch die Erschließung des Materials für die wissenschaftliche Auswertung. Das von der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften geförderte Langzeitforschungsvorhaben „Die Schule von Salamanca: Eine digitale Quellensammlung und ein Wörterbuch ihrer juristisch-politischen Sprache“, wirkt an diesem Forschungsfeld mit.

 

Forschungsprojekte

 
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