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Dr. Jasper Kunstreich
Jasper Kunstreich
Wissenschaftler
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Vernetzung im Forschungsprofil

Forschungsprojekt

Geschichte der Rechtswissenschaft in der MPG nach 1945

Seit 2014 arbeitet in Berlin am MPI für Wissenschaftsgeschichte eine Forschungsgruppe mit dem Ziel, die Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft nach 1945 umfassend historisch zu beleuchten. Das Projekt behandelt die Geschichte der MPG als Teil der kulturellen, politischen und ökonomischen Geschichte der Bundesrepublik im Zusammenhang ihrer europäischen und globalen Entwicklung. Geleitet wird das Projekt von Professor Dr. Jürgen Renn (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte), Professor Dr. Carsten Reinhardt (Chemical Heritage Foundation, Philadelphia; Universität Bielefeld) und Professor Dr. Jürgen Kocka (Wissenschaftszentrum Berlin).

Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte kooperiert eng mit dem Forschungsprogramm zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und untersucht in einem eigenen Sammelbandprojekt die Entwicklung der Rechtswissenschaft innerhalb der MPG. Das Projekt „Geschichte der Rechtswissenschaften in der Max-Planck-Gesellschaft“ geht der Doppelnatur dieser rechtswissenschaftlichen Institute nach: Was war ihre Rolle innerhalb der MPG? Was war ihre Funktion in der deutschen Rechts- und Universitätslandschaft? Ausgangspunkt sind zunächst einzelne Betrachtungen derjenigen Institute, die das juristische Cluster in der Zeit von 1948 bis 2002 prägten. Diese etwaige Sonderstellung der rechtswissenschaftlichen MPIs bezüglich der gewählten Forschungsschwerpunkte ist wiederum ein verbindendes Element, das zur übergreifenden Fragestellung zurückführt: Was trugen die juristischen MPIs zur deutschen Rechtslandschaft bei, das nicht von der universitären Jurisprudenz kommen konnte? Der Sammelband will diese Frage nach Möglichkeit beantworten – sowohl in der Summe der Institutseinzeldarstellungen als auch durch übergreifende Betrachtungen an Anfang und Schluss des Bandes.

Für die Beleuchtung der einzelnen juristischen Institute konnten sechs externe Rechtswissenschaftler gewonnen werden, die über ausgewiesene Expertise in der jeweiligen Rechtsmaterie verfügen. Die Autoren des Sammelbandes kommen in regelmäßigen Abständen zusammen um den Fortgang ihrer Untersuchungen zu besprechen, Ergebnisse zu sichern, und die übergreifenden Fragestellungen zu diskutieren.

  • Ulrich Magnus (Universität Hamburg) – Max Planck Institute for International Private Law
  • Felix Lange (Humboldt Universität Berlin) – Max Planck Institute for International Public Law
  • Jan Thiessen (Universität Tübingen) – Max Planck Institute for European Legal History
  • Sascha Ziemann (Universität Freiburg) – Max Planck Institute for International Criminal Law
  • Diethelm Klippel (Universität Bayreuth) – Max Planck Institute for Intellectual Property Law
  • Eberhard Eichenhofer (TU Dresden) – Max Planck Institute for Social Law and Social Policy
 
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