Geschichte der juristischen Methoden und Praktiken

Rechtsgeschichte kann nicht allein eine Geschichte von Gesetzgebung und Rechtsprechung, von Institutionen und Personen sein. Sie muss Methodenlehren, Konventionen und Praktiken, die den Prozess der Rechtsfindung beeinflussen oder vielleicht sogar leiten, herausarbeiten. Immer deutlicher wird, wie wichtig diese Lehren, Konventionen und Praktiken gerade zum Verständnis der vielfältigen Austausch- und Übersetzungsprozesse zwischen unterschiedlichen epistemischen Gemeinschaften sind – in der Vergangenheit wie in der Gegenwart.

Das Forschungsfeld versammelt rechtshistorische Forschungsprojekte, die sich mit der juristischen Methode, aber auch anderen die Rechtsfindung leitenden Regeln und Praktiken beschäftigen.

Publikationen im Forschungsfeld

1.
Thomas Duve, "Salamanca in Amerika. Peter Landau zum 80. Geburtstag," Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Germanistische Abteilung 132, 116-151 (2015).

Veranstaltungen

Diskussion: Frühneuzeitliche Bücher übersetzen

29.05.2019 15:00 - 16:00
MPIeR, Raum: Z02

Reading group "Law and Textuality"

07.05.2019 14:30 - 16:00
MPIeR, Raum: Z02

Workshop - Law and Text

23.01.2019 16:00 - 18:00
MPIeR, Raum: Seminarraum des MPI

 

Forschungsprojekte

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