Dr. Lena Foljanty

Dr. Lena Foljanty

Leiterin einer Max-Planck-Forschungsgruppe

Forschungsinteressen

  • Rechtstransfer als Vorgang kultureller Translation
  • Geschichte der Rechstheorie und der juristischen Methoden
  • Recht und Jurisprudenz im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit
  • Legal Gender Studies, Critical Race Theory und Intersektionalität

Projekt

Vita

Lena Foljanty studierte Rechtswissenschaften an der Universitäten Greifswald und an der Humboldt Universität zu Berlin und legte 2005 ihr erstes juristisches Staatsexamen ab. Von 2005 bis 2007 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für öffentliches Recht, Rechtsphilosophie und Verfassungsgeschichte an der Universität Greifswald, von 2007 bis 2009 Kollegiatin am Internationalen Max-Planck-Forschungskolleg für vergleichende Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. Sie promovierte 2011 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit einer Arbeit zur Rechtsphilosophie in der unmittelbaren Nachkriegszeit. 2012 legte sie das zweite juristische Staatsexamen ab. Seit Oktober 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte, wo sie von 2012 bis 2016 den Forschungsschwerpunkt Translation koordinierte. Forschungsaufenthalte führten sie an die an die École de hautes études en sciences sociales (Paris), an die Universität Tokyo sowie an die Gakushu’in Universität (Tokyo), Gastprofessuren an die Bocconi Universität (Mailand) und an die Universität Wien. Seit 2017 ist sie Leiterin der Max-Planck-Forschungsgruppe „Translations and Transitions: Legal Practice in 19th Century Japan, China, and the Ottoman Empire“.

Preise und Auszeichnungen

2017
Sibylle Kalkhof-Rose Akademie-Preis für Geisteswissenschaften der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

2013
Juristisches Buch des Jahres [Dissertation]

2011
Werner-Pünder-Preis der Johann-Wolfgang-Goethe Universität für herausragende Arbeiten zum Themenkreis „Freiheit und Totalitarismus“ [Dissertation]

Abgeschlossenes Projekt

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