Forschungsinteressen

Lateinische juristische Handschriften (12.-15. Jahrhundert) | Handschriftenarchäologie | juristische Inkunabeln | Text- und Überlieferungsgeschichte der juristischen Literatur des Mittelalters | juristische Buchproduktion im Mittelalter | Consilia | Autographen der mittelalterlichen Juristen | scholastische Methoden der Rechtswissenschaft des 12.-13. Jahrhunderts | Bildungsgeschichte | Universitätsgeschichte | Privatrechtsgeschichte | Prozessrecht und Prozessschriftgut im Mittelalter | Ius Commune

Projekte

Vita

Vincenzo Colli (geb. 1956) ist seit 1984 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte tätig. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Florenz (1975-1980) und mehreren Forschungsaufenthalten in Deutschland (München, 1982-83) und Frankreich (Montpellier, 1986) hat er den "Dottorato di ricerca in storia del diritto italiano" mit Bezug auf die mittelalterliche Rechtsgeschichte und das Gemeine Recht bei der Università Statale in Mailand erlangt (1987).

Hauptgegenstand seiner Forschung am Institut ist die Geschichte der Rechtswissenschaft des lateinischen Mittelalters (12.-15. Jahrhundert). In diesem Rahmen, über eine Beschäftigung mit der Glossatorenschule (12.-13. Jahrhundert) hinaus, wurden die oben erwähnten Forschungsprojekte entwickelt und erarbeitet, die auf die juristische Literatur vor allem des Spätmittelalters angelegt sind. Die Aspekte und Zusammenhänge der Text- und Buchproduktion (einschließlich der gedruckten Überlieferung der Werke) werden dabei in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die Beschäftigung mit dem Prozeßrecht und Prozeßschriftgut wird anhand der konkurrierenden Gerichtsbarkeiten im Florenz um die Mitte des 14. Jahrhunderts durchgeführt.

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