Repertorium reichischer Amtskalender und Amtshandbücher.
Periodische Personalverzeichnisse des Alten Reiches und seiner Institutionen

Volker Bauer

Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 196
Repertorium territorialer Amtskalender und Amtshandbücher im Alten Reich. Adreß-, Hof-, Staatskalender und Staatshandbücher des 18. Jahrhunderts 4
Frankfurt am Main: Klostermann 2005. IX, 497 S.

ISSN: 1610-6040
ISBN: 3-465-03450-3


Repertorium reichischer Amtskalender und Amtshandbücher.
Periodische Personalverzeichnisse des Alten Reiches und seiner Institutionen
Volker Bauer
Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 196
Repertorium territorialer Amtskalender und Amtshandbücher im Alten Reich. Adreß-, Hof-, Staatskalender und Staatshandbücher des 18. Jahrhunderts 4
Frankfurt am Main: Klostermann 2005

Die Gattung der Amtsverzeichnisse gehört zu den erfolgreichen Medieninnovationen des 17. und 18. Jahrhunderts. Es handelt sich dabei um periodische, meist jährlich herausgegebene Druckschriften, die das Personal einer Herrschaftseinheit oder Verwaltungsbehörde auflisten. Einschlägige Serien gab es auf allen politischen Ebenen. Nachdem die territorialen Reihen bereits untersucht worden sind (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte 103, 123, 147), behandelt die vorliegende Publikation jene Amtsverzeichnisse, die sich auf das Alte Reich beziehen. Es erfasst zum einen die überterritorialen, gesamtreichischen bzw. europaweiten Werke, zum anderen jene Titel, die eine bestimmte Institution (z.B. Reichstag, Reichskammergericht) betreffen. Der Quellenwert der Gattung etwa für die Verwaltungs-, aber auch die allgemeine Geschichte liegt darin, dass sie die Herrschafts- und Funktionseliten des Alten Reiches umfassend inventarisiert, indem neben dem „Reichspersonal" im engeren Sinne auch die Staatsdienerschaften vieler Reichsglieder aufgeführt werden, darunter auch solcher ohne eigene territoriale Serie. Das Repertorium verzeichnet sämtliche Ausgaben der insgesamt ermittelten 39 Reihen. Es geht streng autoptisch vor und erfasst nicht nur die gängigen bibliographischen Daten, sondern nimmt mithilfe von 74 Kategorien auch eine standardisierte Inhaltserschließung vor. Eine ausführliche Einleitung skizziert die Gattungsgeschichte, eine Bibliographie enthält die zeitgenössische und die moderne Sekundärliteratur. Abgerundet wird der Band durch drei Register (der Inhaltskategorien, der Autoren, Herausgeber, Drucker und Verleger sowie der Standorte).

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