Internationale und nationale Kooperationen
In Forschung und Lehre arbeitet das Institut – teils informell, teils aufgrund formeller Kooperationsvereinbarungen – vor allem mit den Universitäten Athen, Bologna, Chicago, Groningen, Helsinki, Lecce, Lille, Padua, Madrid, Neapel, Paris, Rom, Oslo, Toulouse und Zürich sowie mit einem Forschungsinstitut in Buenos Aires zusammen. Die Kooperation verwirklicht sich in gemeinsamen Konferenzen und Seminaren, Vortragsveranstaltungen und thematischen Schwerpunkten mit nachfolgenden Publikationen. Zunehmend werden Vereinbarungen zur gemeinsamen Betreuung von Doktoranden geschlossen.
Projektbezogene Kooperationen bestehen gegenwärtig vor allem mit dem Instituto de Investigaciones de Historia del Derecho (Buenos Aires, Argentinien), mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Kriegsverbrecherprozesse (ICWC) an der Universität Marburg sowie im Rahmen des internationalen Projekt-Clusters "Jüdisches Heiliges Römisches Reich", an dem das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur (Leipzig), das Haus-, Hof- und Staatsarchiv Wien sowie Wissenschaftseinrichtungen in der Schweiz und Österreich beteiligt sind.
Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Goethe Universität. Zahlreiche Mitglieder des Instituts lehren am Fachbereich für Rechtswissenschaft und am Fachbereich für Philosophie und Geschichtswissenschaften. Das Institut betreibt gemeinsam mit der Frankfurter Goethe Universität die "International Max Planck Research School for Comparative Legal History, Internationales Max-Planck-Forschungskolleg für vergleichende Rechtsgeschichte" (IMPRS). Es hat sich darüber hinaus mit drei Projekten am Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen" an der Goethe-Universität beteiligt: "Das Völkerrecht und seine Wissenschaft. 1789-1914", "Regulierte Selbstregulierung. Rechtshistorische Perspektiven" sowie mit dem Projekt "Die Entstehung nationaler Rechtssysteme im postosmanischen Südosteuropa. Dekonstruktion, Formation und Transfer von Normativität", das in einem europäischen Forschungsnetzwerk verwirklicht wird.
Dem Institut ist zudem die Forschungsstelle "Edition und Bearbeitung byzantinischer Rechtsquellen" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen angegliedert.




