Graduiertenprogramme am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Das Institut engagiert sich auf vielfältige Weise im Bereich der Graduiertenförderung. Es unterhält ein eigenes Stipendienprogramm für in- und ausländische Doktoranden und ist an zwei International Max-Planck-Research Schools und dem europäischen Förderprogramm "Marie Curie" beteiligt, das gemeinsam mit der EHESS, Paris, dem Instituto Italiano di Scienze Umane, Florenz, und der London School of Economics durchgeführt wird.
Am Institut ist eine Max-Planck-Forschungsgruppe „Lebensalter und Recht“ eingerichtet, auch im Rahmen der Beteiligung am Exzellenzcluster werden verschiedene rechtshistorische Dissertationsvorhaben gefördert. Seit 1997 veranstaltet das Institut einen "Sommerkurs Europäische Rechtsgeschichte". Er hat sich zu einer der wichtigsten Institutionen der Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses der Rechtsgeschichte Europas entwickelt. Mit Teilnehmern aus dem In- und Ausland organisiert das Institut zudem seit mehreren Jahren eine Studienwoche "Mittelalterliche Quellen in der heutigen Rechtsgeschichte". Das ursprünglich von Frankfurt initiierte und international besetzte "Forum Junger Rechtshistoriker" fand 2008 in Pécs, 2009 in Florenz statt und wurde 2010 wieder in Frankfurt ausgerichtet. Im Zuge des Aufbaus des Besonderen Forschungsfelds „Rechtsgeschichte Lateinamerikas“ wird eine Argentinisch-Brasilianisch-Deutsche Graduiertenschule eingerichtet sowie ein regelmäßiges Seminar zur Rechtsgeschichte Ibero-Amerikas durchgeführt.
Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Dr. Isabell Ludewig, Koordinatorin Graduiertenprogramme
Fon: +49 (69) 78978 - 137
Fax: +49 (69) 78978 - 169




