Max-Planck-Gesellschaft
Max-Planck-Institut fuer europaeische Rechtsgeschichte

Archiv News 2005

Spende

23. Dezember 2005

Jährlich zur Weihnachtszeit spenden das Institut und seine Mitarbeiter für einen guten Zweck. Am 13. Dezember 2005 übergaben die Doktoranden Birgit Fastenmayer und Thilo Engel sowie der Verwaltungsleiter des MPIeR, Gerhard H. Gräber dem Leiter der Kinder-Diabetes-Ambulanz, Herrn Dr. Jürgen Herwig eine Spende von 560€ für die "Ambulanz für Diabetes mellitus und angeborene Stoffwechselerkrankungen" in der Kinderklinik 1 der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Die Summe wurde bei der alljährlichen Versteigerung auf der Weihnachtsfeier des Instituts gesammelt. Zu ersteigern gab es sowohl Töpferwaren eines Kronberger Künstlers als auch Forschungsliteratur.

Alfred Söllner verstorben

09. November 2005

Am 9. November 2005 ist in Gießen das Auswärtige Wissenschaftliche Mitglied unseres Instituts, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D. Prof. Dr. Alfred Söllner im Alter von 75 Jahren verstorben. Alfred Söllner wurde 1930 in Frankfurt geboren, studierte bei Helmut Coing und ist 1971 auch mit einer "Einführung in die römische Rechtsgeschichte" hervorgetreten. Später wandte er sich vor allem dem Arbeitsrecht zu. Der Kontakt zu unserem Institut ist leider in den letzten Jahren abgerissen, aber wenn man Alfred Söllner bei anderen Gelegenheiten begegnete, traf man einen freundlichen und besonnenen Juristen von großer persönlicher Bescheidenheit. Das Requiem fand am 14. November in der St.Thomas Morus-Kirche in Gießen statt.

Schwerbehindertenquote übererfüllt

28. Oktober 2005

Den Wunsch der Max-Planck-Gesellschaft, die Vorgabe des Gesetzgebers zu erfüllen und ausreichend Schwerbehinderte zu beschäftigen, hat das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte auch in diesem Jahr, wie in den vergangenen Jahren, übererfüllt. In der jetzt veröffentlichten Statistik der MPG für das Jahr 2004 belegt das Institut von den fast 80 Instituten und Forschungsstellen den 7. Rang.

Ehre, wem Ehre gebührt

10. Oktober 2005

Die Freunde des Frankfurter Max-Planck-Institutes für europäische Rechtgeschichte (MPIeR) verleihen Herrn Erwin Nöske die Ehrenmitgliedschaft. Herr Nöske unterstützt seit über 10 Jahren in seiner Eigenschaft als alleiniger Geschäftsführer der Dr. Bodo Sponholz-Stiftung zur Förderung von Wohlfahrt, Kunst und Wissenschaft (Frankfurt am Main) die Ziele der Freunde des MPIeR. Unter anderem hat er durch finanzielle Unterstützung ermöglicht, dass junge osteuropäische Nachwuchswissenschaftler an der jährlich stattfindenden Sommerschule des MPIeR teilnehmen konnten oder dass Veröffentlichungen junger Nachwuchswissenschaftler erfolgen konnten. Aus diesen Gründen hat die Mitgliederversammlung der Freunde des MPIeR einstimmig beschlossen, Herrn Nöske die erste Ehrenmitgliedschaft des Vereins zu verleihen. Die Verleihung fand in Rahmen einer kleinen Feier am 26. Oktober 2005 statt.

65 Freunde

27. August 2005

Am 27. August 2005 fand im Vortragssaal des Instituts die 2. ordentliche Mitgliederversammlung Freunde des Frankfurter Max-Planck-Institutes für europäische Rechtgeschichte statt.

Zurück in Frankfurt

27. Juli 2005

Das nächste Europäische Forum junger Rechtshistoriker findet vom 25. bis 28. Mai 2006 in Frankfurt statt und kehrt damit an seinen Ursprungsort zurück. Es steht dieses Jahr unter der der Überschrift "Erinnern und Vergessen". Organisatoren sind Nadine Grotkamp und Jana Lachmund, unterstützt von Oliver Brupbacher, Tilmann Röder, Stefan Ruppert und David Sörgel.

Ungefeiert

13. Juli 2005

Anlässlich der Sitzung des Kuratoriums am 14. März 2005 hielt Marie Theres Fögen, Direktorin am Institut, einen Vortrag über "40 Jahre Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte". Wer gerne mehr über die Geschichte des Instituts erfahren möchte, kann diesen Text (mit Bildern) über den runden, aber nicht gefeierten Geburtstag des MPIeR nun hier lesen.

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Europäisches Doktorat Rechtsgeschichte

29. Juni 2005

Die gemeinschaftliche Initiative "Europäisches Doktorat Rechtsgeschichte" zur Erlangung von Marie-Curie-Stipendien bei der Europäischen Union war erfolgreich. Sie verbindet die Universitäten Florenz, Roma III, Paris, London School of Economics und das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt. Von allen geisteswissenschaftlichen Initiativen hat sie die höchste Bewertung erhalten. Das bedeutet, dass insgesamt ab 2006 etwa 20 ausgewählte junge Rechtshistoriker an diesen Institutionen ihre Dissertationen/Habilitationen schreiben können und dabei durchweg zweimal die Plätze wechseln werden, um unterschiedliche methodische und sprachliche Erfahrungen zu sammeln.

Habilitation

20. Februar 2005

PD Dr. Milos Vec wurde vom Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Frankfurt am Main am 9. Februar 2005 die Lehrbefugnis für Neuere Rechtsgeschichte, Rechtstheorie, Rechtsphilosophie und Zivilrecht erteilt. Der Titel seines Probevortrags lautete "Regeln des Anscheinsbeweises und technischer Wandel. Zur neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs beim Missbrauch von ec-Karten." Die öffentliche Antrittsvorlesung über "Naturalismus und Positivismus: Zum Verschwinden einer Dichotomie im Völkerrecht des 19. Jahrhunderts" fand am 1. Juni 2005 um 12:00 c.t. in der Aula der Universität statt.

Mit den Augen des Rechts

15. Februar 2005

Von April bis Juli findet im MPI für europäische Rechtsgeschichte die Vorlesungsreihe "Mit den Augen des Rechts" statt. Wissenschaftler aus den Gebieten Kunst, Recht und Geschichte beschäftigen sich darin mit den Fragen nach dem Umgang des Rechts mit Bildern. Gemeinhin gilt das Recht als bilderfeindlich. Juristen haben es schließlich in der Hauptsache mit Texten zu tun. Sieht man genauer hin, wird man allerdings einer Fülle von Bildern gewahr, die das Recht umgeben: Bildern zu Beweiszwecken beispielsweise, Allegorisierungen von Gerechtigkeit oder Visualisierungen bestimmter Ordnungsstrukturen. Das Recht hat eine lange Tradition im Umgang mit Bildern. [mehr]