Archiv News 2001
Berufung
21. August 2001
PD Dr. Ullrich Falk hat einen Ruf auf den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Deutsche Rechtsgeschichte an der Universität Münster erhalten.
Berufung
Frau Dr. Barbara Weinlich, bisher Mitarbeiterin der Forschungsstelle "Edition und Bearbeitung byzantinischer Rechtsquellen" der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen am MPIER, wechselt an das Department of Classics an der University of California, Santa Barbara.
Frankfurter Buchmesse
Die
Digitale Bibliothek des MPIER ist allein mit der Digitalen Sammlung "Privatrecht" eine der größten der Bundesrepublik. Durch die Integration der ersten Ergebnisse des Dissertationenprojekts hat sie ihre Stellung weiter ausgebaut. Die Integration weiterer Sammlungen ist geplant. Auf der diesjährigen Buchmesse widmet sich das "International Bookseller´s and Librarian´s Center" (IBLC) schwerpunktmäßig dem Thema Digitalisierung. Auf Einladung der Leitung des IBLC wird die Bibliothek des MPIER ihre Projekte vom 10.-15. Oktober auf der Buchmesse, Halle 6.2, präsentieren.
Ruf angenommen
Prof. Dr. Marie Theres Fögen hat den Ruf zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und zur Direktorin am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte mit Wirkung zum 1. Oktober 2001 angenommen. Das Institut freut sich sehr über diese Entscheidung und auf die kommende Zusammenarbeit.
Fortsetzung bewilligt
Die DFG hat den Zwischenbericht zum gemeinsam mit mehreren Stadtarchiven durchgeführten Projekt "Sachthematisches Inventar der reichsstädtischen Policeygesetzgebung" positiv begutachtet. Die Gutachter begrüßten "einhellig den erfolgreichen Start des Projekts" und gaben damit die Mittel für das zweite Projektjahr frei. Nach Beendigung des zweiten Projektjahres können die Restmittel für die Erfassung der Bestände weiterer Stadtarchive verwendet werden. Am Dienstag, den 28. August 2001, 12 Uhr, soll im Institut ein Treffen mit den Stadtarchivaren stattfinden, um das weitere Vorgehen festzulegen.
Habilitation
Dr. Thomas Simon wurde auf der Sitzung des Fakultätsrates der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 6. Juni 2001 die Lehrbefugnis für die Fächer Mittlere und Neuere Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Verfassungsgeschichte erteilt. Der Titel seines Habilitationsvortrages lautete "´Grundrechtstotalitarismus´ oder ´Selbstbehauptung des Zivilrechts´? Wie läßt sich eine Begrenzung der deliktsrechtlichen Haftung Minderjähriger begründen?"
Neue Schriftenreihe
Mit Das Standardwerk. Franz von Liszt und das Völkerrecht von Florian Herrmann eröffnet das Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte seine Studien zur Geschichte des Völkerrechts. Verlegt bei Nomos in Baden-Baden und herausgegeben von Michael Stolleis wird die neue Reihe insbesondere Arbeiten aus dem Projekt Ideen- und Wissenschaftsgeschichte des Völkerrechts zwischen Reichsgründung und Nationalsozialismus aufnehmen.
Dauerleihgabe der Diözesanbiliothek Limburg
Die Bibliothek des MPIER hat zur Ergänzung ihrer Sammlung juristischer Dissertationen des 16. bis 18. Jahrhunderts eine Dauerleihgabe der Diözesanbiliothek Limburg erhalten. Es handelt sich um 268 Sammelbände mit ca. 9000 Schriften. Ihre Erschließung erfolgt im Anschluß an das laufende Dissertationenprojekt.
Berufung
PD Dr. Ullrich Falk hat einen Ruf auf den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Europäische Rechtsgeschichte an der Universität Mannheim erhalten.
Neuerscheinung
Das Max-Planck-Institut hat eine neue Institutsbroschüre. In Nachfolge des zuletzt 1991 erschienenen Heftes "Berichte und Mitteilungen" sind nun zwei vierfarbige, rund 60 Seiten starke Broschüren erschienen; eine ist in deutscher und eine in englischer Sprache verfaßt. Die Hefte präsentieren Geschichte und Gegenwart des Max-Planck-Instituts, stellen die größeren Institutsprojekte vor und geben allen, die es nicht kennen, einen Einblick in seine Arbeit.
Wahl
Dr. Rainer Maria Kiesow, bisher Vorstandsmitglied, ist auf der Sitzung in Schloß Blankensee am 6. März 2001 zum Sprecher der "Jungen Akademie" an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt worden. Die Amtszeit beginnt Ende Juni 2001 und dauert ein Jahr. "Die Junge Akademie" umfaßt dann dreißig Nachwuchswissenschaftler und widmet sich transdisziplinären Fragestellungen.




