Exzellenzcluster "Die Herausbildung normativer Ordnungen"
in Kooperation mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte ist mit vier Projekten am DFG-geförderten
Exzellenzcluster 243 "Die Herausbildung normativer Ordnungen" beteiligt.
1
Das Völkerrecht und seine Wissenschaft
unter der Leitung von PD Dr. Miloš Vec
Projektbeginn: 01.04.2008
2
Regulierte Selbstregulierung. Rechtshistorische Perspektiven
unter der Leitung von
PD Dr. Peter Collin
Projektbeginn: 01.08.2008
3
Rechtstransfer Südosteuropa
unter der Leitung von Dr. Jani Kirov
Projektbeginn: 01.01.2010
4
Konstituierung und Formwandel von Außenpolitik
am Institut unter der Leitung von PD Dr. Miloš Vec
Projektbeginn: 01.01.2009
Am Frankfurter Forschungsverbund des EXC 243 "Die Herausbildung normativer Ordnungen" sind universitäre und außeruniversitäre Einrichtungen der Wissenschaftsregion Rhein-Main beteiligt, darunter als Externe neben dem MPIeR die Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und eine Forschergruppe der TU Darmstadt. Das Sprecheramt wird von dem Rechtsphilosophen Klaus Günther und dem Sozialphilosophen Rainer Forst ausgeübt.
Im Rahmen des transdisziplinären Großvorhabens sollen aktuelle Globalisierungsfragen und historische Tiefendimension miteinander in Kontakt gebracht werden. In den Worten der Universität: "Im Rahmen des Exzellenzclusters erforschen die beteiligten Wissenschaftler Gründe für den rapiden und konfliktreichen Wandel gesellschaftlicher Ordnungen – sei es die Frage einer gerechten globalen Ordnung der Wirtschaft zwischen den Ländern des Nordens und des Südens, die weltweite Durchsetzung der Menschenrechte, die Transformation autoritärer Regime in demokratische Rechtsstaaten oder die Herstellung des Weltfriedens. Dabei spielen die vielfältigen und oftmals konträren Überzeugungen der beteiligten Konfliktparteien von einer gerechten Ordnung und deren Rechtfertigung eine maßgebliche Rolle. In dem komplexen Geflecht ökonomischer, kultureller, machtpolitischer und religiöser Ursachen nationaler und internationaler Konflikte sind diese Überzeugungen und Rechtfertigungen oftmals der auslösende Faktor und die treibende Kraft."




