Max-Planck-Gesellschaft
Max-Planck-Institut fuer europaeische Rechtsgeschichte

Digitale Sammlung Zeitschriften 1703 - 1830

Juristische Zeitschriften 1703 – 1830

In Kooperation mit: bibberlin.jpg

In dem – von der DFG geförderten - Kooperationsprojekt des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte und der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz werden möglichst alle juristischen Zeitschriften des deutschen Sprachgebietes mit Erscheinungsbeginn 1703 bis 1830, wie sie in der Bibliographie von Joachim Kirchner* aufgeführt sind, digitalisiert. Von den insgesamt 248 Titeln lagen zu Projektbeginn 31 bereits in digitaler Form vor, so dass sich das Gesamtvorhaben auf insgesamt 217 Zeitschriften erstrecken wird. Von diesen wiederum beschränkt sich das derzeitige Projekt auf jene 182 Titel, die in den Bibliotheken der beiden Antragsteller vorhanden sind. Perspektivisch ist eine Vervollständigung der Digitalen Sammlung geplant.

Projektgegenstand ist die Image-Digitalisierung der Zeitschriften sowie die formale Erschließung der Einzelbeiträge durch die Erstellung von Metadaten. Mit dem Projekt werden die Zeitschriften aller deutschsprachigen Territorien und aller juristischen Disziplinen in digitale Form überführt und der Wissenschaft in elektronischer Weise kostenfrei und dauerhaft zur Verfügung gestellt.

Das Projekt knüpft an das Vorhaben „Digitalisierung juristischer Zeitschriften des 19. Jahrhunderts“ an, das vom Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte von 2002 bis 2006 durchgeführt werden konnte, geht konzeptionell aber gleichzeitig darüber hinaus:

  • Statt eine (thematische) Auswahl zu treffen, werden nun ALLE Zeitschriften des gewählten Zeitraums bearbeitet. Bei der Identifikation der einschlägigen Titel bedient sich das Projekt der bibliographischen Vorarbeiten von Joachim Kirchner.
  • Das Corpus der zu digitalisierenden Zeitschriften bestimmt sich nicht nach dem Bestand der eigenen Bibliothek. Durch Kooperationen, in einem ersten Schritt der Kooperation des Max-Planck-Instituts und der Staatsbibliothek zu Berlin, überwindet die entstehende digitale Sammlung institutionelle Grenzen.

Die technischen Parameter des Projekts fußen auf den DFG-Praxisregeln „Digitalisierung“. Dies beinhaltet u.a. eine Farbdigitalisierung mit Tiff-Dateien als digitalen Mastern, aus denen Dateien für die Internet-Präsentation generiert werden, sowie eine Erfassung der deskriptiven und strukturellen Metadaten im MODS/METS–Format. Die Bereitstellung der digitalisierten Zeitschriften im Internet geschieht als „eSciDoc Solution“ in Zusammenarbeit mit der Max Planck Digital Library (MPDL). Die für die Präsentation der digitalen Zeitschriftensammlung im Internet erforderlichen Webserver sowie die Netzinfrastruktur werden von der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG) bereitgestellt. Die Langzeitarchivierung der Daten erfolgt ebenfalls bei der GWDG.

* Kirchner, Joachim: Bibliographie der Zeitschriften des deutschen Sprachgebietes bis 1900. Bd. 1: Die Zeitschriften des deutschen Sprachgebietes von den Anfängen bis 1830. Stuttgart 1969 S. 140-152 (Nr. 2486 – 2709) und S. 365 f. (Nachträge) sowie von Kirchner nicht erfasste Supplemente und Nachträge mit eigener ZDB-Nummer.

Zeitschriften PDF

Ansprechpartnerinnen: Dr. Sigrid Amedick
Monika Fritz
Ansprechpartner SBB: Ivo Vogel
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