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Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte

Dr. Philip Bajon

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60323 Frankfurt am Main

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Dr. Philip Bajon | Abteilung I

Dr. Philip Bajon

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Wissenschaftler

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  • +49 (69) 789 78 - 257

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Forschungsinteressen

Philip Bajons Forschungsinteressen liegen in der Zeitgeschichte und der interdisziplinären Europaforschung. Seine bisherige Forschung galt den Europäisierungsbestrebungen der Zwischenkriegszeit sowie den deutsch-französischen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere der französischen Außenpolitik unter Präsident Charles de Gaulle. Philips aktuelle Forschung betrifft die Rechtsgeschichte der Europäischen Einigung. Sein besonderes Interesse gilt verfassungsrechtlichen Debatten innerhalb der Europäischen Gemeinschaften über das gemeinschaftliche Entscheidungsverfahren, die politische Finalität der Gemeinschaften sowie deren demokratische Qualität im Wandel der Zeit.

Projekte

Vita

Philip Bajon wurde 1978 in Deutschland geboren.

Er studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Paris-Sorbonne (Maîtrise, 2003) und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Magister Artium, 2004). Philip wurde 2010 in einem deutsch-französischen Kooperationsverfahren (cotutelle de thèse) an den Universitäten Paris-Sorbonne und Duisburg-Essen mit summa cum laude promoviert. Die aus seiner Dissertation hervorgegangene Monographie behandelt die europäische Verfassungskrise der Jahre 1965-6, weithin bekannt als die "Krise des leeren Stuhls".

Philip war zwischen 2010 und 2012 Jean Monnet Postdoc Fellow am Robert Schuman Center for Advanced Studies des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz. Er war Gastdozent und Fellow am Institut für Europastudien der Hebräischen Universität zu Jerusalem, Israel, in den Jahren 2012 und 2013. Anschließend unterrichtete er die Geschichte der Europäischen Integration und des Kalten Krieges an der Universität Köln, bevor er im Oktober 2015 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Frankfurter Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte wechselte.

 
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