Abteilungsleitung

Prof. Dr. Thomas Duve
Thomas Duve
Direktor
Telefon: +49 (69) 789 78 - 165
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Direktionsassistenz

Nicole Pasakarnis
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Literatur zur Orientierung

Zur Orientierung über das der Forschung in der Abteilung II zu Grunde liegende Verständnis von Rechtsgeschichte vgl. z.B.

1.
Thomas Duve, "Indigenous Rights in Latin America: A Legal Historical Perspective", in Max Planck Institute for European Legal History Research Paper Series, (2017).
2.
Thomas Duve, "European Legal History - Concepts, Methods, Challenges", in Entanglements in Legal History: Conceptual Approaches, edited by Thomas Duve (Max Planck Institute for European Legal History, Frankfurt a.M., 2014), pp. 29-66.
3.
Thomas Duve, "German Legal History: National Traditions and Transnational Perspectives," Rechtsgeschichte - Legal History Rg 22, 16-48 (2014).
4.
Thomas Duve, "Von der europäischen Rechtsgeschichte zu einer Rechtsgeschichte Europas in globalhistorischer Perspektive," Rechtsgeschichte - Legal History Rg 20, 18-71 (2012).

Abteilungen

Abteilung II

Die Forschung in der Abteilung II (Thomas Duve) beschäftigt sich mit Rechtsgeschichte in Früher Neuzeit und Moderne. Besonderes Interesse gilt der Analyse religiös rückgebundener Normativität – kirchliches Recht, Moraltheologie – als Teil eines multinormativen Settings in sozial und kulturell komplexen Gesellschaften. Ein regionaler Fokus liegt auf Ibero-Amerika als imperialem Raum. Weitere Forschungsfelder bilden die Strafrechtsgeschichte und der Wandel von Regulierungs- und Entscheidungssystemen in der Moderne. Es ist ein besonderes Anliegen, rechtshistorische Arbeit durch vergleichende und globalhistorische Perspektiven zu bereichern und in einem intensiven Dialog mit der rechtswissenschaftlichen Forschung weiterzuentwickeln.

Wichtige institutionelle Kooperationen bestehen mit der „Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz“ mit einem Forschungsvorhaben zur Schule von Salamanca (seit 2013) sowie dem an der Goethe Universität angesiedelten SFB 1095 „Ressourcenregime und Schwächediskurse“ mit einem Teilprojekt zum ‚Wissen der Pragmatici‘ (seit 2015). Im Rahmen der Institutsbeteiligung am Frankfurter Excellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ werden drei Forschungsprojekte zu Multinormativität, transnationalen Strafrechtsregimen und Legitimationsstrukturen von Regulierungssystemen durchgeführt (seit 2012). In einem interdisziplinären Vorhaben mit drei weiteren Max-Planck-Instituten in Deutschland und Italien sowie der University of Chicago geht es um rechtshistorische Aspekte der Convivencia in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen iberischen Welt (seit 2015). Darüber hinaus bestehen eine Reihe von projektbezogenen oder über einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermittelte Kooperationsbeziehungen zu in- und ausländischen Kolleginnen und Kollegen und Forschungseinrichtungen.

Die Forschungsprojekte der Abteilung II sind über die Forschungsfelder des Instituts eng miteinander verbunden und mit den Forschungsprojekten aus Abteilung I vernetzt.

 

Forschungsprojekte

 
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