#wonachsuchstdu

#wonachsuchstdu: Max-Planck-Tag 2018

21. September 2018

lnr: Dr. Regina Oehler, Dr. Moritz Helmstaedter,  Prof. Dr. Pascal Fries , Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann , Prof. Dr. Gerhard Hummer, Prof. Dr. Thomas Duve
lnr: Dr. Regina Oehler, Dr. Moritz Helmstaedter,  Prof. Dr. Pascal Fries , Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann , Prof. Dr. Gerhard Hummer, Prof. Dr. Thomas Duve [weniger]

In diesem Jahr jährt sich der Geburtstag von Max Planck zum 160. Mal, vor genau 100 Jahren erhielt er den Nobelpreis für Physik. Und vor 70 Jahren wurde die Max-Planck-Gesellschaft gegründet – Anlässe genug für einen besonderen Max-Planck-Tag. Am 14. September 2018 fand er als bundesweites Wissenschaftsfestival der Max-Planck-Gesellschaft statt: In 32 deutschen Städten konnte Forschung live erlebt werden.

Aus diesem Anlass kamen im Panoramasaal der Evangelischen Akademie Frankfurt eine Direktorin und vier Direktoren der Frankfurter Max-Planck-Institute zusammen, um getreu dem Kampagnenthema #wonachsuchstdu gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Die Podiumsdiskussion zum Thema „Zwischen Theorie und Experiment – Perspektiven der Grundlagenforschung in Frankfurt“ wurde von Patrick Burghardt, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst eröffnet. Unter der Moderation von Dr. Regina Oehler, Wissenschaftsredakteurin beim Hessischen Rundfunk, lernte das Publikum zunächst die Forschungsschwerpunkte der einzelnen Institute näher kennen, die sich u.a. mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie gut vernetzt ist unser Gehirn? Warum klingen manche Melodien in unseren Ohren so schräg? Wofür sind Designer-Zellen gut? Und wie erforscht man europäische Rechtsgeschichte in einer globalen Perspektive?

Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann (MPI für empirische Ästhetik), Prof. Dr. Thomas Duve (MPI für europäische Rechtsgeschichte), Prof. Dr. Gerhard Hummer (MPI für Biophysik), Dr. Moritz Helmstaedter (MPI für Hirnforschung) und Prof. Dr. Pascal Fries (Ernst Strüngmann Institut for Neuroscience) beleuchteten dabei das Verhältnis von Theorie und Experiment bzw. Empirie. Zwischen den naturwissenschaftlichen und den musikwissenschaftlichen wie rechtshistorischen Diskutanten wurden überraschende Parallelen erkennbar. Zum Thema Internationalität in der Forschung trugen alle Podiumsteilnehmer persönliche Erfahrungen und Einschätzungen bei. Einige waren aus dem Ausland nach Frankfurt berufen worden, alle arbeiten in internationalen Teams. Nicht zuletzt wurde deutlich, dass die den Max-Planck-Instituten gewährte große Forschungsfreiheit mit einer großen Verantwortung der Direktorinnen und Direktoren einhergeht, ohne die Spitzenforschung nicht möglich wäre.

Die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion wird vom Hessischen Rundfunk in der "Kulturszene" in hr2 am 20. Oktober gesendet.

 
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