Historisches Archiv der EU in Florenz

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Archivierung von Materialien

Abkommen mit dem Historischen Archiv der Europäischen Union

6. März 2017

Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte hat kürzlich ein Abkommen mit dem Historischen Archiv der Europäischen Union in Florenz und dem in Kopenhagen ansässigen Forschungsnetzwerk „Towards a New History of European Public Law“ geschlossen. Zukünftig werden Archivmaterialien, die Forscher des Netzwerkes und des Instituts sammeln, an das Historische Archiv übermittelt und dort aufbewahrt.

Das Abkommen wurde anlässlich eines Besuchs von Dr. Dieter Schlenker, Direktor des Historischen Archivs, bei Professor Stefan Vogenauer, Geschäftsführender Direktor des Instituts, unterzeichnet. Es ist Teil der gemeinsamen Aktivitäten des Instituts mit dem Forschungsnetzwerk und seinem Projektleiter, Professor Morten Rasmussen. Diese hatten die Beteiligten bereits auf einem Workshop vereinbart, der vor einigen Wochen die Wissenschaftler des Forschungsnetzwerkes und des Instituts in Frankfurt zusammenbrachte.

In den kommenden Monaten wird das Netzwerk einen großen Teil der Materialien, die bisher im Besitz seiner Forscher waren, an das Historische Archiv übermitteln. Unterlagen, die zukünftig sowohl vom Netzwerk als auch vom Forschungsbereich „Rechtsgeschichte der Europäischen Union“ am Institut gesammelt werden, sollen ebenfalls nach Florenz transferiert werden. Das Historische Archiv wird alle diese Materialien gemäß den Internationalen Grundsätzen für die archivische Verzeichnung (ISAD(G)) sammeln und verarbeiten. Die Materialien werden der Öffentlichkeit 15 Jahre nach ihrer Übermittlung zugänglich gemacht.

 
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